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25.04.2018

Ein Tor zur Welt – neue Online Selbsthilfeinitiative für pflegende Angehörige

wir pflegen e.V. startet Modellprojekt "Online Selbsthilfe Initiativen für pflegende Angehörige" (OSHI-PA)

Die Mehrzahl der Pflegebedürftigen in Deutschland wird zu Hause versorgt, zwei Drittel von ihnen ausschließlich durch Angehörige. Sie sind durch die Pflege vielfach stark belastet und wissen oft nicht, dass es für pflegende Angehörige eine große Zahl an Entlastungs- und Beratungsangeboten gibt. An dieser Stelle setzt die Interessenvertretung begleitender Angehöriger und Freunde in Deutschland e.V. – wir pflegen e.V. mit dem neuen Modellprojekt "Online Selbsthilfe Initiativen für pflegende Angehörige" (OSHI-PA) an. Ziel ist es, bestehende Selbsthilfeangebote um digitale Medien zu ergänzen. wir pflegen e.V. will mit diesem Projekt Angehörige ermutigen, sich untereinander mehr auszutauschen. Das Bundesministerium für Gesundheit und die TK in Nordrhein-Westfalen (NRW) unterstützen und fördern OSHI-PA.

Begonnen hat das Projekt Anfang des Jahres mit Workshops, in denen Expert/innen pflegende Angehörige befragten, um ihre Bedarfe zu ermitteln. "Die ersten Auswertungen zeigen uns, dass viele Angehörige neue Möglichkeiten suchen, sich zu vernetzen, um sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Insbesondere ist ihnen wichtig, schnell an Informationen und persönliche Kontakte via Internet und über soziale Medien zu kommen", sagt Susanne Hallermann, Projektkoordinatorin in NRW. Zeit- und ortsunabhängige soziale Teilhabe zu ermöglichen, sei ein zentrales Anliegen des Modellprojekts. Weitere Kooperationspartner sind die Firma zone 35 / beranet innovativ und die Katholische Hochschule NRW, die das auf drei Jahre ausgelegte Projekt wissenschaftlich evaluiert.

Weitere Informationen: www.wir-pflegen.net

Quelle: wir pflegen NRW e.V.